Lernbereiche

Gesellschaftslehre: Dieser Lernbereich (GL) fasst die Fächer Erdkunde, Sozialkunde und Geschichte zusammen.
Naturwissenschaften: Dieser Lernbereich (Nawi) umfasst die Fächer Biologie, Physik und Chemie. In den Klassen 9 und 10 werden die einzelnen Fächer getrennt epochal unterrichtet.

Fächerübergreifender Unterricht
Deutsch und Gesellschaftslehre sind in der Regel in der Hand eines Lehrers; GL liefert meist die Sachinhalte, Deutsch erfasst sprachliche Aneignungs- und Darstellungsformen sowie fiktionale Bearbeitungsbeispiele. Weitere Fächer kooperieren grundsätzlich, wenn es thematisch oder methodisch zweckmäßig ist. Im Jahresarbeitsplan der Jahrgänge wird die Zusammenarbeit der Fächer koordiniert.


Projektunterricht

Projektorientiertes Arbeiten ist Bestandteil des Regelunterrichtes. Es gibt im Jahresarbeitsplan verankerte Projektwochen bzw. Projekttage in Religion, Ökologie, Gesellschaftslehre, Arbeitslehre, ästhetischer Erziehung und Medienerziehung sowie Sport. Dazu gehört auch der Soziale Tag, der immer am Planungstag stattfindet und den Schülern/innen die Möglichkeit bietet in einer sozialen Einrichtung zu helfen.

5. Klasse: Projekt "Alte Menschen", Szenisches Spiel, Wald, Steinzeit
6. Klasse: Projekt "Alte Kulturen", Hörprojekt
7. Klasse: Eine Welt Projekt, Airportprojekt
8. Klasse: Suchtprävention, Wasserprojekt, Medienprojekt
9. Klasse: Kulturprojekt, Projektprüfungen, Vorhaben

Selbstständiges Lernen

In der Lernzeit (8.00 bis 8.45 Uhr) und den Mittagszeit-AG´s (12.15 bis 14.00 Uhr) lernen die Schülerinnen und Schüler individuell mit differenzierten Übungen und entsprechend ihrer Einwahl in thematische Arbeitsschwerpunkte


Freie und gelenkte Vorhaben

Freie bzw. gelenkte Vorhaben in den Jahrgängen 9/10 sind zweistündig. Aus einem vorgegebenen     Themenbereich werden im gelenkten Vorhaben Schwerpunkte gewählt und von den Lehrer/innen betreut. In einem freien Vorhaben wird ein Thema frei gewählt. Dazu gehört dann: eigene Recherchen, praktische Arbeiten, wie z.B.: Experimentieren, Herstellen von Modellen, schriftliche Darstellung in Form einer Facharbeit und Präsentation mit Hilfe von visuellen Medien. Die besten Vorhaben werden jedes Jahr schulübergreifend bei „Helle Köpfepräsentiert.

Methodentraining

Hier finden sie Informationen zu unseren Methoden-Bausteinen, die die Schüler/innen erlernen und anwenden sollen: Methodenübersicht

Soziales Lernen

Wir haben einen hohen Anteil an gemeinsamen Unterricht in der Klasse, um feste Beziehungen zwischen Klasse und Lehrer/innen aufzubauen. Ebenso:

Wir über uns

Psychosoziales Lernen - Suchtprobleme von Jugendlichen, häufig überforderte Familien, eine weitgehend unzureichende Sexualerziehung, aggressives Verhalten in der Schule, Probleme im Umgang mit Alltagsbelastungen, nur hedonistisch orientierte Haltungen sind nur einige völlig verschiedenartige Faktoren, die deutlich machen, dass die Schule zur Sicherstellung einer hinreichenden psychosozialen Erziehung der Kinder und Jugendlichen beitragen und so mit eine neue Aufgabe wahrnehmen sollte.

Personale und interpersonale Fähigkeiten müssen in der Schule angebahnt und entwickelt werden, die es den Jugendlichen ermöglichen, sich autonom zu entfalten. Einerseits soll also die "psychosoziale Kompetenz" des Einzelnen verbessert, andererseits die Arbeitsfähigkeit und Entwicklung der Gruppe/Tischgruppen im Klassenzimmer gefördert werden.

Dabei geht es uns in der Arbeit u.a. um folgende psychosozialen Lernziele:

  • Verbesserung der Wahrnehmungsfähigkeit
  • Reifung durch Auseinandersetzung mit dem eigenen Empfinden und Erleben
  • Vertiefung von Verantwortung für die eigene Person
  • Anbahnung von Empathiefähigkeit
  • Verbesserung der Selbstachtung und Aufbau von Toleranz für andere
  • Entwicklung von Offenheit
  • Förderung von Kooperationsfähigkeit
  • Aufbau eigener Wertevorstellungen
  • Hilfen zur Entwicklung von "Ich-Stärke"

Differenziertes Lernen

  • Individuelle Schwerpunktsetzungen
  • vielfältige Methoden unterschiedliche Anforderungen hinsichtlich Menge und Schwierigkeit
  • Lernformen wie Lernzeit, AGs, freie Vorhaben, Projekte, ...
  • organisatorische Maßnahmen wie doppelt besetzte Stunden, Teilungsstunden, Fachleistungskurse, Wahlpflicht- und Wahlkurse
  • Leseförderung
  • Schüler helfen Schüler

Inklusion

Unserer Leitidee folgend, Schüler/innen mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Kompetenzen gemeinsam lernen zu lassen, unterrichten wir in der Jahrgangsstufe 5 inklusiv. Das heißt, dass in zwei Lerngruppen Kinder unabhängig von ihren Lernvoraussetzungen gemeinsam unterrichtet werden. Die Förderschullehrkraft des Jahrgangs unterstützt und berät alle Lehrkräfte und arbeitet intensiv mit den Schüler/innen, die besondere Unterstützung benötigen.

Die Abschlüsse werden nach den geltenden Regelungen vergeben und beinhalten die Berechtigungen zu den jeweils angemessenen berufsorientierten Förderungen. Informationen zu Beratung und Förderung (BFZ)

Begleitung der Entwicklung der Schüler/innen

  • Schullaufbahnberatung und Förderpläne von Jahrgang 5-10,  (KlassenlehrerInnenstunde)
  • Selbsteinschätzungs- und Bewertungsbögen zum Arbeits- und Sozialverhalten zum Halbjahr und zum Schuljahresende
  • BerEb (Berufseinstiegsbegleitung) - die Schüler/innen werden beim Übergang von der allgemein bildenden Schule in Ausbildung individuell zu unterstützen und dadurch die berufliche Eingliederung zu erleichtern. Die Berufseinstiegsbegleitung soll insbesondere dazu beitragen, die Chancen der Schüler auf einen erfolgreichen Übergang in eine berufliche Ausbildung deutlich zu verbessern (mehr Infos).
  • Die „WiesPaten"-Unternehmen übernehmen Patenschaften für einzelne Unterrichtsgruppen von Förderschülerinnen und Förderschülern. Sie sichern die Finanzierung des Förderunterrichtes „ihrer" Gruppe während eines Schuljahres. Der Förderunterricht wird in kleinen Gruppen von fünf bis acht Schülerinnen und Schülern von Förderlehrerinnen und Förderlehrern (in der Regel Lehramts- oder Sozialpädagogikstudentinnen und -studenten) durchgeführt. WiesPaten Newsletter

Berufs- und Studienorientierung

Hier finden sie alle Informationen über unsere umfangreichen Maßnahmen zur Berufs- und Studienorientierung an der IGS-Kastellstraße.

BO-Curriculum

BSO-Konzept der IGS-Kastellstrasse

Fachleistungskurse

G-und E-Lerngruppen: (G = Grundanforderungen;  E = Erweiterte Anforderungen)

Englisch im Jahrgang 7
Mathematik im Jahrgang 7/8
Deutsch im Jahrgang 8 - 10
Französisch 8 - 10
Naturwissenschaften im Jahrgang 9/10

Wahlpflichtkurse

Entscheidungsmöglichkeit zwischen Französisch oder Wahlpflichtkursen (Polytechnik, Computer, Hauswirtschaft, Fahrradwerkstatt) ab dem Jahrgang 7.

Fremdsprachen

Englisch ab Jahrgang 5 = Pflicht
Französisch ab Jahrgang 7 = Wahlpflichtkurs
Latein ab Jahrgang 9 = zusätzlicher freiwilliger Wahlkurs

Spanisch im AG-Bereich

Erweitertes Angebot

Über 15 AGs bieten wir in der Mittagszeit an.

Sport und Bewegung

Neben dem normalen Sportunterricht bieten wir einen Klettergarten, Kletterwand, Spielgeräte auf dem Schulhof und Sport-AGs im Mittagsangebot an. Ebenso gibt es jährlich Jahrgangsmeisterschaften, Sportfeste, Psychomotorik und die Teilnahme an den Bundesjugendspielen und dem Sportabzeichen. Die Fahrradwerkstatt kooperiert mit dem Schulsportverein (Schule und Verein).

15 Schüler/innen der Jahrgänge 7 und 8 werden zu Sportassisteten/innen ausgebildet. Die Schüler/innen werden so praxisnah ausgebildet, dass sie in unterschiedlichen Klassen und auf dem Schulhof eigenständig Bewegungsangebote anbieten können. Ebenso sollen sie Sportveranstaltungen organisieren und mitgestalten.

Konzept Sportassistenten

Im Jahrgang 9 und 10 wählen sich die Schüler/innen in jahrgangsübergreifende Neigungsgruppen. U. a. auch Segeln und Kanufahren. Wassersportkurs